
fotografiere seit vielen Jahren, allerdings mit wechselnder Intensität. Obwohl ich auch Bilder verkaufe, bin ich Amateur, d.h. ich gebe (deutlich) mehr Geld für das Fotografieren aus als ich damit einnehme. Das gibt mir die unbezahlbare Freiheit, genau das zu fotografieren, wozu ich Lust habe. Lange habe ich mich vor allem mit Naturthemen beschäftigt, derzeit interessiert mich eher die so genannte "street photography". Wenn meine Ergebnisse anderen gefallen, freut mich das natürlich. Wenn nicht, habe ich trotzdem meinen Spaß ;-)
Eine Konstante über die Jahre ist meine Vorliebe für abstrakte Motive, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen – oft im Nah- oder Makrobereich. Oft bevorzuge ich einen betont ruhigen – andere mögen sagen langweiligen ;-) – Bildaufbau. Seit einiger Zeit spiele ich gerne mit Bewegungsunschärfe: vollständig scharfe Bilder von bewegten Motiven finde ich mittlerweile oft nicht adäquat.
Da ich derzeit in Shanghai lebe, ergibt sich ein weiteres (neues) fotografisches Einsatzgebiet quasi automatisch: diese Stadt und ihre Bewohner. Dabei finde ich weniger die üblichen Hochglanz-Fotomotive spannend (obwohl ich denen auch nicht ausweiche), sondern mehr die andere Seite der Stadt: das Leben der einfachen Bewohner von Shanghai und ihre schnell verschwindenden Wohnviertel.